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IllustrationEin Wechselrichter wandelt den Gleichstrom der Solarmodule in Wechselstrom für das Haus um. Normale und Hybrid-Wechselrichter tun das gleich. Der Unterschied liegt darin, was mit dem Strom passiert, den das Haus gerade nicht braucht.
So fließt die Energie
Der Hybrid-Wechselrichter verteilt jedes Watt: zuerst ins Haus, den Überschuss in den Speicher und nur den Rest ins Netz.
Normaler Wechselrichter (String-Wechselrichter)
Ein normaler Wechselrichter versorgt das Haus mit Solarstrom und speist den Überschuss ins Netz ein. Einen Speicher kann er nicht steuern. Fällt das Netz aus, schaltet er sich aus Sicherheitsgründen ab, das Haus hat dann auch bei Sonne keinen Strom.
Hybrid-Wechselrichter
Ein Hybrid-Wechselrichter macht dasselbe und steuert zusätzlich einen Speicher: Tagsüber lädt er ihn mit dem Überschuss, abends versorgt er das Haus daraus. Er entscheidet, wohin der Strom fließt: ins Haus, in den Speicher oder ins Netz. Manche Modelle können das Haus auch bei Netzausfall versorgen, das hängt aber vom Modell ab, prüfen Sie also das Datenblatt.
Vergleich
| Normal | Hybrid | |
|---|---|---|
| Versorgt das Haus mit Solarstrom | Ja | Ja |
| Speicheranschluss | Nein (eigener Batterie-Wechselrichter nötig) | Ja |
| Überschuss am Tag | Ins Netz | In den Speicher, dann ins Netz |
| Am Abend | Strom aus dem Netz | Strom aus dem Speicher, bis er leer ist |
| Bei Netzausfall | Schaltet ab | Hängt vom Modell ab |
Wann ein Hybrid-Wechselrichter sinnvoll ist
Sie wollen jetzt oder später einen Speicher. Mit einem Hybrid-Wechselrichter können Sie den Speicher auch Jahre später anschließen, ohne den Wechselrichter zu tauschen.
Ihre Einspeisung ist begrenzt. Neue Anlagen ohne Smart Meter dürfen nur 60 % ihrer Leistung einspeisen. Dann lohnt es sich, den Überschuss zu speichern statt ihn abzuregeln. Mehr dazu: Solarspitzengesetz: die 60-%-Regel.
Sie wollen mehr selbst verbrauchen. Für eingespeisten Strom gibt es 7,70 ct/kWh (Bundesnetzagentur); Netzstrom kostet im Schnitt 37,0 ct/kWh (BDEW-Strompreisanalyse, August 2026). Jede Kilowattstunde aus dem Speicher ersetzt teuren Netzstrom.
Wann ein normaler Wechselrichter reicht
Wenn Sie keinen Speicher planen, tagsüber viel Strom direkt verbrauchen und Ihre Einspeisung nicht begrenzt ist, reicht ein normaler Wechselrichter.
Sie haben schon einen normalen Wechselrichter?
Es gibt zwei Wege: einen Speicher mit eigenem Batterie-Wechselrichter nachrüsten (AC-Kopplung) oder den Wechselrichter gegen einen Hybrid-Wechselrichter tauschen. Was günstiger ist, hängt von Alter und Leistung Ihres Wechselrichters ab. Nennen Sie uns das Modell, wir beraten Sie.
Unser Hybrid-Wechselrichter

5-kW-Hybrid-Wechselrichter

10-kWh-LiFePO4-Stromspeicher
Mehr: Hybrid-Wechselrichter 5 kW.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Hybrid- und normalem Wechselrichter?
Beide wandeln Solarstrom für das Haus um. Ein normaler Wechselrichter speist den Überschuss ins Netz ein, ein Hybrid-Wechselrichter steuert zusätzlich einen Speicher: Er lädt ihn tagsüber und versorgt das Haus abends daraus.
Kann ich an einen normalen Wechselrichter einen Speicher anschließen?
Nicht direkt. Sie brauchen einen eigenen Batterie-Wechselrichter (AC-Kopplung) oder tauschen den Wechselrichter gegen einen Hybrid-Wechselrichter.
Funktioniert ein Hybrid-Wechselrichter bei Stromausfall?
Das hängt vom Modell ab. Manche Hybrid-Wechselrichter haben eine Notstrom- oder Ersatzstromfunktion, andere schalten wie normale Wechselrichter ab. Prüfen Sie das Datenblatt.
Lohnt sich ein Hybrid-Wechselrichter, wenn ich noch keinen Speicher kaufe?
Wenn Sie in den nächsten Jahren einen Speicher planen, meistens ja: Dann schließen Sie später nur den Speicher an, ohne den Wechselrichter zu tauschen.
Nicht sicher, welcher Wechselrichter passt?
Senden Sie uns Ihren Jahresverbrauch und, falls vorhanden, das Modell Ihres Wechselrichters. Wir beraten Sie kostenlos.
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